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Sonntag, 15. März 2015

unsere vegane Woche KW 11



#1: Reis mit buntem Gemüse und Salat



 #2: Möhren-Pilz-Risotto (mit Apfelsaft statt Weißwein)



#3: Apfel-Bananenpfannkuchen
 


#4: Kartoffelbrei und Hirsebratlinge
 


#5: Gemüseeintopf
 


#6: rote-Bohnen-Burger mit selbst gemachten Burgerbrötchen
 


#7: Bratlinge, Bohnen und Polentaschnitten in Blumenform


Donnerstag, 8. Januar 2015

die besten Pfannkuchen der Welt...

...so wie sie schon meine Oma immer gemacht hat (okay, allerdings mit Kuhmilch)!  Es ist so einfach und schmeckt so gut, und die Zutaten hat man eigentlich fast immer da.

Sie sind super lecker, brennen nicht an, kleben nicht an der Pfanne und zerbröckeln auch nicht beim Umdrehen. Man kann sie sogar in der Pfanne werfend wenden, wenn man das kann.. ich versuch es lieber nie, dafür kann mein Mann es ganz gut... ;)

Aber es sind keine hauchzarten Crêpes-Style Pfannkuchen (die krieg ich leider nie hin..) sondern doch schon eher fluffige Pancakes.

Ich mache Pfannkuchen übrigens immer ohne Süße, wer mag, kann aber natürlich je nach Geschmack Zucker oder Agavendicksaft dazu geben.




Das brauchst Du:


  • 300 g Mehl (ich nehme immer helles, geht aber sicher auch super mit Vollkornmehl)
  • 300 ml "Milch" (ich nehm immer Hafermilch)
  • ungefähr 2 kleine Löffel Backpulver
  • und als Allerwichtigstes: 2 Bananen


Das musst Du machen: 

  • Mehl und Backpulver vermischen, mit einem Schneebesen die Milch klumpfrei unterrühren.
  • die Bananen mit einer Gabel zerdrücken und unter den Teig mischen (es macht gar nichts, wenn der Teig von den Früchten etwas klumpig ist)
  • Jetzt nur noch portionsweise in eine beschichtete Pfanne geben und von beiden Seiten schön anbraten - und schon sind sie fertig!



Guten Appetit!


Montag, 22. Dezember 2014

unsere vegane Woche #2

Kohlrouladen mit Gemüse und Sojaschnetzel










Pellkartoffelm, Spinat und Gemüsebratlinge












Wirsing-Möhren-Kartoffel-Eintopf











Nudeln mit gedünsteten Möhren und Zucchini











Eintopf aus Möhren, Lauch, roten Linsen und einem Schuß Kokosmilch









spanische Kartoffeltortilla












super leckeres Lupinenschnitzel mit Erbsen, Möhrchen und Reis

Mittwoch, 10. Dezember 2014

Kokos-Linsen-Dal

Seit Jahren schon eines meiner absoluten Lieblingsgerichte: Kokos-Dal mit roten Linsen!
Es ist super schnell gemacht und schmeckt dabei unheimlich gut. Und ist auch noch sehr gesund und eisenhaltig.


Das brauchst Du:

  • 200 g rote Linsen
  • eine Dose Kokosmilch (400ml)
  • 1 Zwiebel
  • 2-3 Zehen Knoblauch
  •  Gewürze:
  • Garam Masala
  • Kreuzkümmel
  • Kurkuma
  • Ingwer, am besten frisch
  • Paprika scharf
  • bei Bedarf Chilipulver
  • Pfeffer
  • Salz
  • Sojasauce
  • etwas grüne Kräuter

Das musst Du machen:

Zuerst die Zwiebeln und den Knoblauch klein schnibbeln und in einem Topf mit etwas Öl anbraten. Die Linsen dazugeben und das ganze mit der Kokosmilch aufgießen. Die Gewürze dazugeben und ungefähr zehn Minuten köcheln lassen, eben bis die Linsen schön weich sind. Bei den Gewürzen nicht zu sparsam sein, die Kokosmilch schluckt ganz schön was an Geschmack.

Und das war´s dann auch schon! :)

Dazu passt am allerbesten leckerer Basmatireis! 



Sonntag, 30. November 2014

Unsere vegane Woche #1


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Reis, Erbsen und Möhrchen und frischer Hummus (den liebt die Kleine!)





Lieblingsnudeln mit gedünsteten Tomaten und gelber Paprika









Mangold, Möhre und Räuchertofu mit Reis






Kartoffel-Kohlrabi-Zucchini-Pfanne mit Tomatensauce






 Nudeln mit Tomaten-Sojahack-Sauce 



Kürbisrisotto

Eines unserer absoluten Lieblingsgerichte: Risotto, diesmal mit Kürbis. Und statt mit Wein einfach mit etwas naturtrübem Apfelsaft. Weil es so schön klebt, kann die Kleine es auch schon ganz gut selbst löffeln.





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Lecker Kürbissuppe: davon isst die Kleine immer Unmengen. 






Das vegetarische Baby

Von Anfang an war für uns klar, dass wir die Kleine zumindest vegetarisch ernähren werden. Wie auch in anderen Bereichen möchten wir unserem Kind (und später eventuell mal unseren Kindern) die Werte und Vorstellungen vermitteln, die wir für richtig und gut halten. Wir selbst essen keine feischlichen Produkte, weil ich es moralisch für komplett falsch halte - wie absurd wäre es da, meinem Kind diese Produkte zu geben!

Leider verstehen das viele nicht, schon angefangen mit unserem Kinderarzt. Ab dem 8. Monat allerallerpätestens muss man Fleisch zufüttern, so seine Devise. Ich habe mir angewöhnt, darüber zu lächeln, nett zu nicken und ansonsten nicht weiter darauf einzugehen - eine Diskussion lohnt einfach nicht. Nachdem unsere ehemalige Kinderärztin - die wir danach auch schleunigst gewechselt haben - uns quasi befohlen hat, im 4. Monat nicht mehr voll zu stillen sondern Pre zu füttern, da die Muttermilch nicht genügend Nährstoffe hätte und nicht fettig genug sei (???), bin ich sowieso der Überzeugung, dass viele Kinderärzte sich mit Säuglings- und Kleinkinderernährung nur wenig auskennen. Oder ihre Überzeugungen und ihr Wissen seit dem Studium in den 60ern nicht mehr aufgefrischt haben...

Die Familie dagegen reagierte überraschend positiv, bisher keine Probleme von dieser Seite. Aber bis jetzt war die Kleine auch noch nie ohne uns bei Großeltern oder Tanten, mal schauen wie es in ein paar Jahren sein wird. Wir haben, zumindest in meiner Schwiegerfamilie, aber auch gute Vorreiter: Meine beiden Schwägerinnen sind beide Vegetarier.

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Glücklicherweise ist die Minimaus ein sehr guter Esser - sie probiert eigentlich alles. Den Eisenbedarf decken wir denke ich gut durch die obligatorische Banane am Tag, Hirse- oder Haferbrei mit Mandelmus und püriertem Obst mit Vitamin C zum Frühstück und eine ansonsten sehr ausgewogene Ernährung mit viel Gemüse. Mit B12 dürften wir (noch) keine Probleme haben, da sie vom Papa Käse und ab und an Joghurt bekommt und er ihr Müsli auch manchmal, wenn auch selten, mit Kuhmilch anrührt.

Natürlich kann sie später frei entscheiden, was sie essen möchte, und ich werde ihr auch nie Vorwürfe machen, wenn sie sich dafür entscheidet, Fleisch und Fisch zu essen. Aber bis es so weit ist, dass sie eigene qualifizierte Entscheidungen diesbezüglich treffen kann, möchte ich ihr beibringen, was Fleisch ist, wo es herkommt, wieso Menschen es essen - und wieso andere Menschen es eben nicht tun. Ich denke, dann hat sie eine sehr viel bessere Entscheidungsgrundlage als andere, die ihre Salami nur abgepackt aus dem Kühlregal kennen und denen von ihren Eltern verschwiegen wird, was für eine grausame, brutale Maschinerie die Fleischproduktion ist, und die sich daher im schlimmsten Fall in ihrem Leben keine Gedanken über ihren Konsum machen werden.

Ich möchte meine Tochter zu einem empathischen, sozialen Menschen heranziehen, und das beste, was ich ihr dafür meinerseits mitgeben kann, sind Geborgenheit, Liebe, einen sicheren Hafen, und Mitgefühl und Gerechtigkeitsempfinden für ALLE Lebewesen, nicht nur für andere Menschen. Da kann die vegan/ vegetarische Ernährung, die sie durch uns vorgelebt bekommt und von uns kennenlernt, eine ideale Grundlage bilden.

Weitere Infos zum Thema vegane und vegetarische Kinderernährung findet Ihr u.a. hier: